Roberta Flack Coverversion

Der auf dem Bhakti Marga Album “Ujjvala: Journey to Peace” (einem Album mit Liebesliedern an den Guru) erschienene Song “The First Time Ever I Saw Your Face” ist eine Coverversion des 1969 erschienenen gleichnamigen Liedes von Roberta Flack.

Die Zeile „And the first time, ever i kissed your mouth“ wurde geändert in „The first time ever I ever kissed your feet“ und „The first time ever I lay with you“ in „The first time ever I prayed to you“.

Swami Vishwananda Kritik (Kurzübersicht)

Nachfolgend eine Übersetzung des Forenartikels https://www.religiousforums.com/threads/hindus-swami-vishwananda-criticism-and-controversy.201071/ .

  • Angeblich soll Swami Vishwananda homosexuell sein. Er soll 2007 bei der Gay Pride Parade in San Francisco mitgelaufen sein. Angeblich habe er Sex mit 16 männlichen Jüngern (Brahmacharis) gehabt, die sich “missbraucht”, “vergewaltigt” fühlten oder das Gefühl hatten, “vom Guru eine besondere Behandlung zu erfahren”.
  • Angeblich habe Vishwananda aufgrund dieser Anschuldigungen von sexuellem Fehlverhalten die USA verlassen, nachdem seine Organisation in den USA und in Großbritannien zusammengebrochen war. Er ist jetzt in Europa aktiv, wo diese Beschuldigungen weitaus weniger bekannt sind.
  • Es heißt, Vishwananda habe in der Verkleidung eines orthodoxen Priesters Reliquien aus Schweizer Kirchen gestohlen. Er soll deswegen verurteilt worden sein und in der Schweiz eine Haftstrafe abgesessen haben.
  • Es wird gesagt, Vishwananda habe keine Guru-Schüler-Linie von Mahavatar Babaji, einer legendären Gestalt. Vishwananda soll stattdessen ein Schüler von Sai Baba (1926–2011) sein und denselben Ansatz wie Sai Baba verfolgen, “dass alle Religionen eins sind.”
  • Es wird gesagt, Vishwanandas Wunder, goldene Eier (Lingams) und Schmuck zu “materialisieren”, seien nichts als Taschenspielertricks. Diese habe er von Sai Baba gelernt, welcher zu Lebzeiten dieselben Tricks anwandte.
  • Angeblich soll Vishwananda in seiner Jugend Sai-Baba-Zentren aufgesucht haben. Später soll er versucht haben, Sai-Baba-Jünger zu ihm selbst zu bekehren.
  • Angeblich soll Vishwananda in seinem Ashram Liebespaare voneinander trennen, um die Betreffenden fester an sich zu binden.
  • Vishwanandas Auftreten sei nichts als Fassade, angeblich soll er im Privatleben launenhaft und anfällig für Zornausbrüche sein.
  • Aussteiger sollen sich angeblich darüber beschweren, dass er die ultimative Unterordnung verlange und im Streben nach Geld seine Schüler ausquetsche.
  • Vishwananda verlange, im Unterschied zu einem “echten” Meister, Geld für den Darshan. Diese Praxis, dies zu tun, unterscheide einen Betrüger von einem authentischen Meister.

Anschuldigungen wegen angeblichem sexuellen Missbrauch

Nachfolgend der Bericht einer Beschuldigung gegen Vishwananda wegen angeblichem sexuellen Missbrauchs von männlichen Jüngern:

Englisch: https://falsevishwananda.wordpress.com/2018/06/28/victim-of-a-sex-scandal/

Mein Vorname ist Miles. Ich bin US-Amerikaner und dies ist meine Geschichte. Und bevor ich anfange zu erzählen, möchte ich klarstellen, dass ich versucht habe, Kontakt aufzunehmen mit dem FBI, der Polizei in meinem Ort und der Polizei vor Ort in Hessen, Deutschland (dort sprach man kein Englisch). Alle US-amerikanischen Behörden teilten mir mit, dass sie nicht zuständig wären, deshalb wähle ich einen neuen Ansatz, indem ich einfach meine Geschichte erzähle und abwarte, was passiert.

Hier ist sie also:

Ich nehme Kontakt mit Ihnen auf, um Ihnen eine persönliche Geschichte mitzuteilen, die mir 2016 widerfahren ist. Diese Geschichte weist auf die Bedeutung des Eingeständnisses hin, dass man verletzlich ist, und gibt der Vielzahl derjenigen Hoffnung, denen Ähnliches widerfahren ist. Langer Rede kurzer Schluss: In Deutschland schloss ich mich einer populären Sekte an und wurde von deren Anführer vergewaltigt.

Mein Name ist Miles Witt und ich gehöre nicht gerade zur der Gruppe von Menschen, die typischerweise Vergewaltigungen zum Opfer fallen. Ich bin ca. 1,96 m groß und spiele Rugby. Für das, was mir passiert ist, habe ich mich sehr geschämt, denn was könnte für meine Männlichkeit schädlicher sein als dies? Ich unterdrückte mein Trauma ungefähr ein Jahr lang, indem ich seine Existenz negierte, bis eine Dame namens Nicole Braddock Bromley als Gastrednerin an mein College kam und einen zweitägigen Workshop durchführte, der auf ihrer Lebensgeschichte und ihrem Buch “Hush” beruhte. Das Buch war über sexuellen Missbrauch und darüber, wie man Missbrauchsopfern am besten helfen kann. Die Kernbotschaft lautete, dass das Eingeständnis der eigenen Verletzlichkeit die beste Medizin ist, um Lebenstraumata, insbesondere sexuellen Missbrauch, zu überwinden.

Die Organisation Bhakti Marga wird durch den berühmten Mahamandaleshwar Swami Vishwananda geleitet. Seine Bewegung ist Osho ziemlich ähnlich, jedenfalls wenn Sie mit der Netflix-Miniserie “Wild, Wild Country” vertraut sind. Zwischen dieser Fernsehserie und Bhakti Marga bestehen viele Gemeinsamkeiten. Seine Botschaft erscheint machtvoll und bewegend, aber das, was parallel zu seinen Lehren von “Licht und Liebe” abläuft, ist äußerst widerwärtig. Ich habe die Nase voll davon, dies vor der Welt zu verstecken, und jeder soll zumindest erfahren, was vor sich geht.

Zu Vishwananda fand ich ausgerechnet durch eine der besten Entscheidungen meines Lebens, nämlich clean zu werden. Ich war Alkoholiker, konsumierte aber auch regelmäßig harte Drogen: Kokain, LSD und MDMA. Ich war derart abhängig, dass meine Drogensucht zu einer Lebenshaltung wurde, zu einer Krücke, auf die ich mich stützte, um mit dem Leid, das ich während meiner Kindheit erduldet hatte, klarzukommen. Nachdem ich mit den Drogen aufgehört hatte, wurde ich ein Suchender. Ich war mir nicht sicher, was genau ich suchte, aber ich suchte lange! Alles begann mit Yoga, was mich anschließend zur Meditation führte. Als ich an diesem neuen Hobby allmählich Gefallen fand, wandte ich mich an Freunde meiner Familie, welche mich an den nationalen Koordinator von Bhakti Marga für die USA verwiesen. Es ist verrückt, wie etwas so Finsteres manchmal unmittelbar vor unserer Haustür zu finden sein kann. Während der 3 Monate, die ich benötigte, um clean zu werden, hatte ich von einem spirituellen Lehrer, Swami Vishwananda, gehört und beschloss, rüber nach Deutschland zu fliegen, weil ich wirklich nichts mehr zu verlieren hatte.

Zunächst war Vishwananda so nett, charmant und klug. Er behandelte mich sehr freundlich, indem er mich sehr häufig zum Abendessen in seinen ‘Bungalow’ einlud. Er sprach mir sehr viel Mut zu und gab sich wirklich Mühe, mich “abzuschleppen” und mich zum Bleiben zu bewegen. Nach meinem Verständnis passiert so etwas nicht einfach so bei jedem, aber wenn es geschieht, handelt es sich anscheinend immer um junge Männer. Im Rückblick muss ich sagen, dass die Szenen im Bungalow sehr patriarchalisch waren; nie saß eine Frau mit uns am Mittags- oder Abendbrottisch, sondern immer nur Männer.

Ein Schlüsselaspekt dieser Geschichte, den ich nicht genug betonen kann, ist das Ausmaß in dem Ashrambewohner glauben, das Vishwananda Gott sei. Mir wurden Geschichten erzählt, er heile Kranke, bringe Tote zurück ins Leben, materialisiere Statuen aus seiner Brust heraus, und so weiter, und so weiter. Er kenne jeden deiner Gedanken. Seine Anhänger glauben, Vishwananda sei die Inkarnation von Krishna, Christus, Buddha und noch ein paar mehr. Er. Ist. Gott!

Bevor ich wusste, wie mir geschah, absolvierte ich den Prozess der Einweihung in diese Sekte. Dazu gehörten spirituelle Zeremonien und das Anbringen von Brandmalen an meinen beiden Schultern. Ich möchte klarstellen, dass die Einweihung ganz allein meine Entscheidung war, und dass ich wirklich davon überzeugt war, dass ich hierdurch von Gott selbst errettet und beschützt würde.

Es folgt eine kurze Schilderung, wie ich den Moment [des Missbrauchs] erlebte, ohne zu drastisch zu werden:

Eines Abends verlangte Vishwananda, dass ein paar Leute zu einem gewissen Zeitpunkt des Abendessens gehen sollten. Das nächste, woran ich mich erinnerte, dass plötzlich nur noch er und ich da waren. Er brachte mich anschließend in sein Zimmer zurück, mit der Behauptung, er wolle mir etwas zeigen. Er ging ins Badezimmer und kam zurück, lediglich mit einem Bademantel bekleidet. Er legte seine Hand über meinen Kopf, murmelte eine “Segnung” in einer anderen Sprache und behauptete, dass ich ihn jetzt “überall anfassen könnte”. Er war sehr beharrlich darin, wo er berührt werden wollte, und ich musste es tun, denn zu diesem Zeitpunkt fürchtete ich mich so sehr davor, nicht nach Gottes Wünschen zu handeln. Anschließend drehte er mich herum und verging sich an mir. Ich habe mich von Männern niemals sexuell angezogen gefühlt und wünsche auch nicht, dass dies jemals eintritt. Ich wurde manipuliert und einer Gehirnwäsche unterzogen. Deshalb habe ich aus Furcht nicht gegen Gott in Person protestiert.

Menschen innerhalb der Organisation würden daraufhin sagen: “Alles, was er tut, selbst, wenn es unangemessen ist, geschieht nur, damit du ein besserer Mensch wirst.” Dies ist die Kehrseite der Medaille.

Nach einigen Recherchen fand ich heraus, dass 2008 ein starker Rückgang der Mitgliederzahlen erfolgte, wegen Vishwanandas sexuellen Beziehungen zu seinen Devotees [Jüngern], die eigentlich “im Zölibat leben” sollen. Als das innerhalb der Organisation publik wurde, entband Vishwananda alle seine Anhänger von ihren Gelübden und stellte es ihnen frei, zu gehen, wenn sie es wünschten. Das Einzige, was hierbei nicht stimmte, war, dass es niemals zu irgendwelchen rechtlichen Schritten kam. Über die Gründe hierfür bin ich mir nicht im Klaren. Und was diejenigen betrifft, die während dieser Zeit bei Vishwananda blieben, so wissen und tolerieren sie jetzt, was Vishwananda mit seinen Devotees macht. Diese Anhänger werden als diejenigen betrachtet, die “wahre Hingabe” an den Meister zeigen. (Am Ende des Textes werde ich Links mit einer kurzen Beschreibung der Blogs/Erfahrungen angeben, die anderen Menschen ebenfalls widerfahren sind.)

Meine Geschichte ist unbearbeitet, wahr und stellt auf gewisse Weise eine Beziehung zu anderen her, denen im Leben Schreckliches widerfahren ist. Und ich präsentiere sie hier auf einem Medium, das eine so überaus weite Verbreitung hat, um Übergriffe auf andere in Zukunft eventuell zu verhindern.